Hansestadt Korbach unterstützt Treffpunkt Kids

Spende aus dem Vereinsvermögen des Weizackerkreises Pyritz

Korbach. Die Stadt Korbach fördert die wichtige Arbeit der Treffpunkt Kids Korbach mit einer Spende in Höhe von rd. 1.600 Euro. Die Mittel stammen aus dem verbliebenen Vereinsvermögen des Weizackerkreises Pyritz e. V., der gemäß seiner Satzung aufgelöst wurde. Nach Abschluss der Liquidation wurde das Restvermögen den Patenschaftsträgern Stadt Korbach und Landkreis Waldeck-Frankenberg zugeführt. Die Stadt Korbach ist seit dem Jahr 1960 Patenschaftsträgerin für die Vertriebenen aus der Stadt und dem Kreis Pyritz. Damit wurde ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen gesetzt, die infolge des 2. Weltkrieges ihre pommersche Heimat verloren haben. Ziel dieser Patenschaft war und ist die Pflege des kulturellen Erbes sowie die Dokumentation der Geschichte der ehemaligen pommerschen Stadt. Unabhängig von der Auflösung des Vereins bleibt die Patenschaft für Pyritz weiterhin bestehen; der Heimatkreis Pyritz existiert fort, jedoch nicht mehr in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins.

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Die Satzung des Weizackerkreises Pyritz e. V. sieht vor, dass das Vereinsvermögen ausschließlich gemeinnützigen oder kirchlichen Zwecken zugutekommt. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Korbach entschieden, ihren Anteil an die Treffpunkt Kids Korbach weiterzugeben. Mit der Spende möchte die Stadt Korbach gezielt die wertvolle Arbeit der Treffpunkt Kids unterstützen. Das Angebot richtet sich an Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention sowie zur Stärkung junger Menschen. Die Kinder finden dort einen geschützten Raum, in dem sie Unterstützung, Sicherheit und Orientierung erhalten, sich mit Gleichaltrigen austauschen und altersgerechte Antworten auf ihre Fragen bekommen können. Ergänzend werden auch die Eltern beraten und entlastet. „Die Stadt Korbach bedankt sich herzlich beim Team der Treffpunkt Kids für das große Engagement und wir freuen uns, diese wichtige Arbeit mit der Spende fördern zu können“, so Bürgermeister Stefan Kieweg.

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